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Brown Sugar Oat Milk Espresso (Starbucks Nachgemacht)
Contents

Was ist Brown Sugar Oat Milk Espresso?

Das Getränk besteht aus drei Komponenten: Espresso, Braunzucker-Zimt-Sirup und Hafermilch, kalt serviert. Starbucks schüttelt den Espresso und den Sirup mit Eis, bevor die Hafermilch oben aufgegossen wird – dieser Schüttelschritt sorgt für den leichten Schaum und die Verdünnung, die das Getränk ausgewogen statt nur süß schmecken lässt.

iced espresso shaken with brown sugar syrup cinnamon Foto: stayhereforu via Pexels

Starbucks nennt das Getränk Iced Brown Sugar Oat Milk Shaken Espresso. Das Rezept wurde 2021 eingeführt und avancierte fast sofort zu einem der meistverkauften Kaltgetränke. Die Kombination funktioniert, weil Braunzucker eine Melassetiefe mitbringt, die normaler weißer Zucker nicht liefert – er rundet die Bitterkeit des Espressos ab, ohne sie zu überdecken.

Auch die Hafermilch spielt eine Rolle. Ihre natürliche Süße und cremige Konsistenz verbinden sich mit dem Sirup auf eine Art, die Kuhmilch oder Mandelmilch nicht ganz erreichen.


Zuhause Nachmachen

Zwei Shots Espresso ziehen (oder 60 ml konzentrierten Moka-Pot- oder AeroPress-Kaffee brühen), 1–2 Esslöffel Braunzuckersirup mit einer Prise Zimt einrühren, 15 Sekunden über Eis schütteln, dann in ein hohes eisgefülltes Glas gießen und mit 120–180 ml Hafermilch auffüllen. Fertig.

home espresso double shot pulling into glass Foto: https://kaboompics.com/ via Pexels

Der Braunzuckersirup

Ein Starbucks-Markensirup ist nicht nötig. Ein 1:1-Zuckersirup aus Braunzucker und Wasser reicht: gleiche Teile nach Gewicht mischen, unter Rühren erhitzen bis sich der Zucker auflöst, abkühlen lassen und kühlen. Er hält sich zwei Wochen. Wer das Zimtaroma direkt einarbeiten möchte, gibt beim Köcheln eine Zimtstange dazu.

Espresso-Optionen

Eine richtige Espressomaschine liefert das sauberste Ergebnis – der Druck erzeugt den emulgierten Shot, der sich gut schütteln lässt. Wer keine besitzt: Ein AeroPress, invers gebrüht bei hoher Konzentration (1:5-Verhältnis, feiner Mahlgrad), kommt überraschend nah heran. Ein Moka Pot funktioniert ebenfalls; dabei die unteren zwei Drittel des Brühvorgangs verwenden, um das bittere Ende zu vermeiden.

Beim Mahlwerk macht ein gleichmäßiges Burr-Mahlwerk einen messbaren Unterschied. Der Baratza Encore

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ist der klassische Einstiegspunkt – er bremst bei diesem Brühstil nicht aus.

Schütteltechnik

Einen Cocktailshaker oder ein Einmachglas mit Deckel verwenden. Espresso, Sirup und 4–5 Eiswürfel hineingeben. 15 Sekunden kräftig schütteln – man hört, wie das Eis bricht. Das kühlt den Espresso schnell herunter, verdünnt ihn leicht (was die Süße ausbalanciert) und erzeugt eine leichte Schaumschicht oben.

cocktail shaker iced coffee espresso shaking foam Foto: Sóc Năng Động via Pexels

Den Schüttelschritt nicht weglassen. Espresso direkt über Eis zu gießen ergibt ein flaches, getrenntes Getränk. Die Emulsifikation durch das Schütteln ist es, die die Textur funktionieren lässt.


Das Rezept Anpassen

Zunächst die Süße anpassen – die Starbucks-Version ist bei den Standard-3 Pumpen recht süß. Mit 1 Esslöffel Sirup beginnen und hocharbeiten. Danach sind Hafermilchmarke und Röstgrad des Espressos die zwei Variablen, die den Charakter des Getränks am stärksten beeinflussen.

oat milk pouring over iced espresso brown sugar drink Foto: Jana Ohajdova via Pexels

Hafermilch-Vergleich

Marke Geschmacksprofil Schaumqualität Am besten geeignet für
Oatly Barista Cremig, neutral Ausgezeichnet Ausgewogenste Variante
Minor Figures Leicht süßlich Gut Wer es etwas süßer mag
Califia Oat Dünnflüssiger, haferbetont Mittel Kalorienärmere Option
Chobani Oat Reichhaltig, leicht süß Gut Budgetfreundliche Wahl

Die „Barista“-Versionen von Hafermilch enthalten zusätzliches Fett (meist Sonnenblumenöl), das sie bei kaltem Espresso geschmeidiger macht. Den leichten Aufpreis ist es wert.

Röstgrad

Mitteldunkle Röstungen – eine guatemaltekische oder kolumbianische Single Origin im Entwicklungsbereich ab 200 °C – halten der Süße gut stand. Helle Röstungen können untergehen; sie funktionieren besser als längerer Ristretto-Stil, um sie zu konzentrieren. Sehr dunkle Röstungen meiden – die Rauchnote konkurriert mit dem Zimt.


Nährwerte im Vergleich zu Starbucks

Ein Grande Starbucks Iced Brown Sugar Oat Milk Shaken Espresso hat bei Standard-Süße etwa 120 Kalorien und 18 g Zucker. Eine hausgemachte Version mit 1 Esslöffel Braunzuckersirup und 150 ml Oatly Barista kommt auf ungefähr 90 Kalorien und 12 g Zucker – und man hat die volle Kontrolle über alle Zutaten.


→ Siehe auch:


Häufige Fragen

Welchen Espresso verwendet Starbucks beim Brown Sugar Oat Milk Espresso? Starbucks verwendet für dieses Getränk standardmäßig ihre Blonde Espresso Roast – eine hellere Röstung mit höherer Säure und weniger Bitterkeit als ihr Signature Espresso. Wer einen dunkleren, traditionelleren Espressogeschmack bevorzugt, kann den Signature anfordern. Zuhause eignet sich jede mittelhelle Espressoröstung gut.

Geht das auch ohne Espressomaschine? Ja. Ein AeroPress oder Moka Pot bei hoher Konzentration gebrüht ist der nächste Ersatz. Cold Brew Konzentrat funktioniert technisch gesehen, verändert den Charakter des Getränks aber deutlich – er ist weniger frisch und hat keine Crema zum Aufschäumen. Für das Ergebnis, das Starbucks am nächsten kommt, druckgebrühten Kaffee aufgebrühten Methoden vorziehen.

Warum ist meine Variante zu süß oder zu bitter? Zu süß: den Sirup auf die Hälfte reduzieren und schrittweise nachsüßen. Zu bitter: der Espresso ist wahrscheinlich überextrahiert – gröber mahlen, die Brühzeit verkürzen oder auf eine hellere Röstung wechseln. Auch der Schüttelschritt beeinflusst die Balance; zu wenig Schütteln lässt den Sirup schlecht einarbeiten und lässt den Espresso härter durchkommen.

Was ist der Unterschied zwischen Brown Sugar Oat Milk Espresso und einem normalen Iced Latte? Drei Dinge: das Schütteln (das den Espresso kühlt, verdünnt und mit Luft anreichert), der Braunzuckersirup (der Melassetiefe statt einfacher Süße oder gar keiner Süße hinzufügt) und die Hafermilch (die sich bei kalten Anwendungen anders verhält als Kuhmilch). Das Ergebnis ist leichter und homogener als ein klassischer Iced Latte, der direkt über Eis gegossen wird.

Kann ich den Sirup für die Woche vorrätig machen? Ja – ein 1:1-Braunzuckersirup hält sich zwei Wochen gekühlt in einem verschlossenen Glas. 250 ml auf einmal ansetzten (125 g Braunzucker + 125 ml Wasser) deckt etwa 15–20 Getränke ab. Eine ganze Zimtstange beim Kochen dazugeben und vor dem Aufbewahren entfernen.


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